Familienchronik 2006


 
     

Cantieni's Familienchronik

 Recherchiert, aufgezeichnet und präsentiert anlässlich der
Familien-Multi-Geburtstagsfeier 2006 in Reichenau
von unserem Cousin Edgar

Die Bilder wurden freundlicherweise von Cousin Jon Padruot zur Verfügung gestellt

 

Dumeng (Urgrossvater)

 
     
Padrout (Grossvater) Dumeng (Bruder) Dotta (Schwester) Robert (Bruder)

 
     
Meine Grosseltern mit meinem Vater und Brüdern und der Schwester Hochzeit unserer Eltern

 
     
Meine Grosseltern mit meinen Eltern und Brüdern und der Schwester inkl. Familien und Kindern
(noch ohne mich)
...endlich, endlich bin auch ich dabei!

Name
Geburts- Todesjahr (Alter) Generationen-Stufe, Wohnort
Meinisch Cantieni (Urururgrossvater) 1748 1 Pignia
bulletBarla Grischott (Heirat 1771)
     
  Mathis Durisch 1772 2  
  Greta 176 2  
  Jon 1779 2  
  Perpetua 1782 2  
  Rosa Christina 1785 2  
       
Peider Cantieni (Ururgrossvater) 1790-1854  (64) 2 S-charl (ca. 1828)
bulletBarbla Tavatz (Heirat)
1823-1904  (81)    
       
Dumeng Cantieni (Urgrossvater) 1842-1921  (79) 3 Ftan
bulletChatrina Secchi (Heirat)

1841-1922  (81)

   
  Alma Peer-Cantieni 1869-1936  (67) 4  
  Dumeng Cantieni 1871-1944  (73) 4  
  Anna Defila-Cantieni 1871-1953  (82) 4  
  Robert Cantieni 1873-1954  (81) 4  
  Peider Cantieni 1875-1956  (81) 4  
  Barbla Marugg-Cantieni 1877-1913  (36) 4  
  Dotta Florineth-Cantieni 1880-1970  (90) 4  
Padruot Cantieni (Grossvater) 1879-1970  (91) 4  
bulletLeta Corradin (Heirat 1908)
1885 - 1955 4  
  Dumeng (Domenic) Verzweigung 1909 - 1975 5  
  Jon 1911 - 1999 5 Tarasp
  Uorschla Caprez-Cantieni 1921 - 1992 5  
Eugen (Vater) 1914 - 1967 5 Bern (1940)
bulletKäthi Hitz
1918 - 2000 5  
  Schwester1   6  
  Bruder   6  
  Schwester2   6  
Curdin Cantieni (Ich) 1953 6 Bern
bulletAnna Stark (Heirat 1991)
1956 6  

 
     

Soweit bekannt jüngstes Cantieni-Mitglied Daniel    

 
   

Peider Cantieni ist vermutlich in den 20-er Jahren des vorletzten Jahrhunderts, ca. 1825, von Pignia nach S-charl im Engadin ausgewandert. Dort war er als Bergwerkszimmermann tätig. Nach dem Konkurs der Minen 1829 wollte er vermutlich mit dem Inhaber der Minen, Bergwerksingenieur Hitz aus Davos nach Amerika auswandern. Dies war wegen seiner vermutlichen Lungenkrankheit, die er sich in der Mine geholt hatte, nicht möglich. Er ist im Engadin geblieben und hat Barbla Tavatz geheiratet. 1842, Barbla war 19-jährig, ist Dumeng, mein Urgrossvater geboren. Peider ist 1854 mit 64 Jahren gestorben und Barbla wurde mit 31 Jahren Witwe. Dumeng war 12-jährig.

Die Überlieferung berichtet, dass sie, um zu überleben, "Zeltli" und Konfekt buk und diese zu Fuss im ganzen Engadin verkaufte. Sie war ein bekanntes Original und überlebte ihren Mann um 50 Jahre.

Dumeng wurde sesshafter Bauer in Ftan und hatte zusammen mit seiner Frau Chatrina Secchi acht überlebende Kinder, davon vier Söhne, Dumeng, Robert, Peider und Padruot und vier Töchter, Alma, Anna, Barbla und Dotta.

Padruot, mein Grossvater hat 1908 meine Grossmutter Leta Corradin geheiratet. Sie waren auch Bauern, blieben in Ftan und hatten vier Kinder, Dumeng, Jon, Eugen und Uorschla. Padruot schlug nebenbei während 41 Jahren die Orgel in Ftan.

 „Auch ein Cantieni von Pignia wollte hinüber nach Amerika. Schon in Thusis verfehlte er jedoch den Weg; anstatt nordwärts durchs Domleschg zu ziehen, setzte er seine Reise durch die Schinschlucht und über den Albulapass fort und gelang ins Unterengadin. Die Frage des Tiroler Grenzposten „Hoabens a Bass?“ verstand der Schamser Romane falsch und meinte treuherzig, nein, er singe Tenor. Da verwehrte man ihm den Grenzübertritt, und Cantieni blieb im Engadin und wurde – und das ist die verbürgte Fortsetzung der Anekdote – Stammvater einer Nachkommenschaft, der er seine sängerischen und musikalischen Anlagen weitergab. Sein Enkel Robert Cantieni (1873-1954), Dirigent und Komponist, war der Schöpfer des Engadiner Nationalliedes „Chara lingua da la mamma“.“

- Zitat aus dem Buch: „Hier hört man keine Glocken“ von Peter Michael Caflisch, Verlag hier+jetzt, Baden    2008, Seite 19

17.7.70/6.9.97/12.12.97/7.3.00/19.10.06/29.09.09/20.10.09/Edgar Cantieni

       
       
„Hier hört man keine Glocken“ von Peter Michael-Caflisch

Buchrezension in der NZZ vom Januar2009 (PDF, 2MB)
Dokumentation zusammengestellt von Reto Cantieni


 
Ergänzungen dazu von Edgar Cantieni

Alle namentlich bekannten Auswanderer sind mit einer Kurzbiografie aufgeführt, von den 735 Auswanderern nach Amerika sind 36 Cantieni’s, von den 133 Auswanderern nach Australien sind 11 Cantieni’s.

 Einzelne Kapitel sind mit Stammbäumen und alten Photos Cantieni Auswanderer-Familien gewidmet.

 - So ist auf Seite 19 die Anekdote über unserer Ururgrossvaters Peider Cantieni (1790-1854) zitiert: „Auch ein Cantieni von Pignia wollte hinüber nach Amerika. Schon in Thusis verfehlte er jedoch den Weg ; anstatt nordwärts durchs Domleschg zu ziehen, setzte er seine Reise durch die Schinschlucht und über den Albulapass fort und gelangte ins Unterengadin.“ Er ist vermutlich ca. 1825 nach S-charl als Bergwerkszimmermann ausgewandert und im Engadin geblieben.

 - Das Kapitel auf Seite 187 ist mit Stammbaum und Bildern Martin Cantieni (1780-1869) und seinen Nachkommen, Zuckerbäcker in Magdeburg und die nächste Generation Zuckerbäcker in St. Louis gewidmet.

 - Das Kapitel auf Seite 261 ist mit Stammbaum und Photos Dumeni „grànd“ Cantieni gewidmet, Nachfolger von Domenic Cantieni (1775-1834), Söhne Zuckerbäcker in Riga, Enkel Dumeni „grànd“ Cantieni als Farmer nach Gilroy Californien.


 

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Copyright © 2001 Curdin & Anna Cantieni-Stark
Stand: 23. September 2011